Aufgrund der enormen Vielfalt an Meditationstechniken gibt es keine anerkannte, allgemeingültige Definition von dem Wort „Meditation“. Meditation ist eine Form der Geistesschulung. Es gibt Methoden, bei denen Meditation zum Trainieren der Achtsamkeit oder der Konzentration eingesetzt wird, es gibt aber auch analytische oder kontemplative Techniken.
Die positiven Effekte von Meditation auf den Menschen wurden wissenschaftlich erforscht und es gibt inzwischen eine Vielzahl an Studien. Unter anderem führt Meditation zu einer verbesserten Regulation von Emotionen, verbesserten kognitiven Fähigkeiten, einer verbesserten Schlafqualität, Reduktion von Stress und Angst, mehr Zufriedenheit und hat positive Auswirkungen auf unser Immunsystem, unseren Blutdruck sowie Herzerkrankungen. Bewegte Meditationen oder Meditationstechniken, die körperbetont sind, können die Körperwahrnehmung verbessern.
Meditation wird oft mit Spiritualität und Religion in Verbindung gebracht und
oft verbindet man damit nur das stille Sitzen im Lotussitz. Es gibt jedoch sehr
viele verschiedene Meditationsmethoden und es muss sich dabei auch nicht immer
nur um Sitzen handeln. Es gibt z.B. auch Meditation im Gehen oder andere bewegte
Meditationen sowie Meditation bei alltäglichen Tätigkeiten.
Hier im Westen wird Meditation auch oft vollkommen losgelöst von irgendeiner
Religiösen Überzeugung praktiziert z.B. zu Entspannungszwecken, um Ruhe zu
finden, im Rahmen von Stressmanagement, zur Entwicklung der eigenen
Persönlichkeit, um Klarheit zu erlangen oder um mehr über sich selbst zu
erfahren.
Welche Meditationsmethode sich für jeden persönlich eignet, hängt von der
persönlichen Zielsetzung ab und von den individuellen Voraussetzungen.
Gerne möchte ich Sie dabei unterstützen, eine passende Methode für Sie zu
finden und Meditation regelmäßig in Ihren Alltag zu intrigieren!
„Bei der Meditation geht es nicht um den Versuch, irgendwo hinzugelangen. Es geht darum, dass wir uns selbst erlauben, genau dort zu sein, wo wir sind, und genau so zu sein, wie wir sind, und desgleichen der Welt zu erlauben, genau so zu sein, wie sie in diesem Augenblick ist.“
Bitte keine falschen Erwartungen
Oft wird Meditation auch mit einem Zustand ohne Denken und völliger Gedankenruhe
gleichgesetzt oder einem Dämmerschlaf ähnlichem Zustand. Oft wird in der
Meditation jedoch sogar das Gegenteil von Ruhe erlebt; viele Gedanken und
Emotionen können auftreten und Langeweile, Traurigkeit, Zweifel oder Unruhe
können sich zeigen. Des Weiteren ist Meditation ein Zustand erhöhter
Aufmerksamkeit und Wachheit und hat wenig mit einem Dämmerschlaf zu tun.